Jeder von uns kennt das Gefühl der Trauer, denn das Leben ist permanent in Veränderung begriffen. Tod, Trennung, Streit, Verlust, Krankheit … an die neuen Lebensumstände müssen wir uns in der Regel erst anpassen. Und das ist alles andere als leicht. Nicht nur, weil die neue Realität ungewohnt ist. Zuweilen fühlen wir uns auch von unserem Umfeld nicht verstanden und sehr allein oder behalten ungute Gefühle nach einer Trennung oder dem Tod eines geliebten Menschen zurück.
Oder aber wir wissen nicht, wie wir einem trauernden Menschen gegenüber unser Mitgefühl ausdrücken sollen.
Um mit Trauer umzugehen,
braucht es Raum, Zeit und Achtsamkeit.
Integrative Atemtherapie bietet für Menschen bei Verlusterfahrungen und Trauer Hilfe, ihre Situation zu akzeptieren und anzunehmen, die Vergangenheit zu integrieren und sich der Gegenwart zuzuwenden.
Wenn wir Frieden schließen können mit dem was passiert, haben wir die Kraft unser Leben neu aufzustellen. Wir akzeptieren unsere eigene Geschichte.
Mithilfe des verbundenen Atems werden Bedürfnisse geklärt und erfühlt.
Wenn wir herausfinden, was für uns persönlich in dieser Situation wichtig und richtig ist, können wir konstruktiv mit unserem Umfeld Lösungen finden, eigene Bedürfnisse formulieren, die der Anderen kennenlernen und ohne Groll zur Kenntnis nehmen. Die Möglichkeit, gemeinsam Lösungen zu finden, wird gestärkt.
Trauerarbeit – was ist das?
Trauer und Verlust können sich anfühlen wie ein besonders rauer Seegang, bei dem wir auch mal unter Wasser gehen. Es braucht Zeit und manchmal auch Unterstützung, die Vielfalt der Gefühle wahrzunehmen, die auf uns einstürzen, zu realisieren, mit welchen Überzeugungen wir dem »danach« begegnen und die Wirklichkeit zu realisieren.
Der verbundene Atem, Gespräche und andere Tools unterstützen uns dabei, das Steuer wieder selbst in die Hand zu nehmen.