Gesprächstherapie gehört – ebenso wie die integrative Atemtherapie – zu den humanistischen Methoden, in denen davon ausgegangen wird, dass jeder Mensch aus seiner eigenen Individualität heraus die Selbstverantwortung für sich und ein Recht auf persönliche Freiheit hat.

Unter den richtigen Bedingungen geschieht Selbstentfaltung und Weiterentwicklung.

Was jedoch sind die richtigen Bedingungen? Im Außen finden wir sie selten vor und nicht jedes Konzept über uns und die Welt, welches wir im Laufe der Zeit erworben haben, passt jeweils zu den Umständen, die uns begegnen.

»Es geht um Wachstum, um die Suche nach freudvoller Spannung, Tendenz zur Kreativität, Tendenz mühsam Gehen zu lernen, wo doch Krabbeln müheloser zur selben Bedürfnisbefriedigung führen würde.«

(Carl R. Rogers, 1991)

»Wir denken viel mehr als wir fühlen.«

Es ist Teil unserer Kultur, Themen zunächst über den Verstand anzugehen. Deshalb fällt es uns häufig leichter, über etwas zu reden als es zu fühlen.

Im einfühlsamen und wertschätzenden Gespräch klären wir, worin das individuelle Unbehagen, vielleicht sogar das Leid besteht.

Mithilfe von »The Work« nach Byron Katie können dysfunktionale Denk-und Verhaltensmuster hinterfragt und entlarvt werden.

»Wenn wir fühlen, verstehen wir –
und können etwas verändern.«

Das Einbeziehen des gegenwärtigen körperlichen Erlebens wurde von Eugene T. Gendlin als zentraler Faktor wirksamer Veränderungen identifiziert. Mit dem von ihm benannten Instrument des »Focusing« begeben wir uns zur Schnittstelle von Gesprächstherapie und integrativer Atemtherapie.